14.09.2017


Konzert von Cellistin Zoë Keating im Künstlerhaus

Nürnberg - Die Neo-Klassikreihe cluster | electronic.classic.session geht mit Zoë Keating am Donnerstag, 21. September 2017, ab 20.30 Uhr im Festsaal des Künstlerhauses, Königstraße 93, weiter.


Ein Ein-Frau-Orchester, das aus Cellistin und Komponistin Zoë Keating besteht: Mit einem Laptop, den sie mit ihren Füßen steuern kann, nimmt Zoë Keating Tonspur für Tonspur ihres Cellos auf.


So kreiert sie schwere, ergreifende Musik. Nicht nur für die unkonventionelle Art der Aufzeichnung und des Umgangs mit dem Cello ist Keating bekannt, sondern auch dafür, dass sie ihre Lieder online selbst auf den Markt bringt – ohne die Hilfe eines Labels. Mit 8 Jahren begann sie als Cellistin, während des Studiums der freien Künste entdeckte sie die elektronische Musik für sich. Mittlerweile hat Zoë Keating Fans auf der ganzen Welt. Ihr selbst produziertes Album hat mehrmals Platz eins der Klassik iTunes Charts erreicht. Ihre bodenständige Herangehensweise und ihre besondere Art wie sie sich als Künstlerin verhält, brachte ihr viel Aufmerksamkeit der Presse und eine Menge Zuhörer. Ihr Repertoire ist wie ihr Interesse an Musik riesig. Sie arbeitet zusammen mit Musikern und Bands wie Imogen Heap, Paolo Nutini, Dan Hicks oder Amanda Palmer, komponiert für Ballett, Theater, Film und Radio und schreibt außerdem für Film-, Fernseh- und Tanzproduktionen.


cluster | electronic.classic.session Cluster steht für ein Klanggebilde, dessen Töne nahe beieinanderliegen, das Grenzen aufweicht und Verbindungen schafft. An diesen Konzertabenden werden die Spielwelten von Klassik und Moderne hinterfragt, klassische Instrumente in einem zeitgenössischen PopKontext verwendet. Junge Musikerinnen und Musiker erschaffen Klangwelten, in denen klassische Musik mit neuen Produktionsformen verschmilzt. Das Genre Modern Classical oder Neo-Klassik macht aus alt neu.


Streicher, Blechbläser, Pianos treffen auf elektronische Live-Sets. Dabei geht es aber keinesfalls um abstrakte, intellektuelle Experimente, sondern eher um den kindlichen Spieltrieb. So werden die physischen Grenzen der Instrumente ausgetestet, Einflüsse aus allen Ecken aufgenommen und vermeintliche Störgeräusche in das Klanggefüge eingefügt. Genre-Mauern in den Köpfen verschwinden und machen Platz für neue farbliche Klangwelten: orchestral, atmosphärisch, klanggewaltig.


Tickets zum Preis von 19 Euro, ermäßigt 12 Euro sind im Vorverkauf erhältlich, an der Abendkasse kosten sie 22 Euro, ermäßigt 14 Euro. Inhaber der vom KunstKulturQuartier für die Spielsaison 2017/18 aufgelegten Q-Card erhalten Rabatt.

 

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