19.12.2016

 

BUNTER SHOW-ABEND
oder Die Freunde treffen sich mit dem Publikum


Von Michail Koltschinskij (Übersetzung: Inga Esch)


Im Südpunkt Nürnberg verlief mit großem Erfolg ein Konzert russischer und deutscher Künstler


Maja Djanatlieva - eine Sängerin, die an der Musikschule in Nürnberg als Lehrerin tätig ist. Den größten Teil ihres Lebens lebt die Gebürtige Nordkaukasierin in Deutschland, sodass sie sowohl mit der russischen als auch der deutschen Kultur sehr gut vertraut ist. Im Januar dieses Jahres (24.01.2016) gab sie im selben Saal des Südpunkt Nürnberg ihr Solokonzert unter dem Titel "25 Jahre in Deutschland", das durch den Familienclub "Mischpaha" (in diesem Club begann Maja ihre künstlerische Karriere) organisiert wurde. Damals wurden hauptsächlich Lieder sowjetischer Komponisten, russische und jüdische Melodien gespielt, sowie das von ihr komponierte Lied "Jüdisches Glück" mit dem Text von Nikolaj Kotljar, das beim Publikum eine große Resonanz fand.


Das Konzert feierte einen großen Erfolg. Doch blieb danach auch eine gewisse Unzufriedenheit. Auch Maja Djanatlieva selbst, ihr langjähriger Producer und Tonregisseur ihrer Konzerte, Roman Djanatliev, sowie Vorstandsvorsitzende des "Mischpaha", Georgy Khanin, wollten auf der Bühne und im Publikum nicht nur Emigranten aus der ehemaligen UdSSR, sondern auch die einheimische Bevölkerung Nürnbergs sehen. Da hatten sie die Idee – in einem Konzertprogramm russische (besser gesagt – russischsprahige) und deutsche Künstler zu vereinen, um dem russischen und deutschen Publikum die ihm gut bekannten Hits aus verschiedenen Jahrzehnten, geschrieben von Komponisten verschiedener Länder, näher zu bringen.



Nun fand am 26. November das Konzert statt und der Saal von Südpunkt Nürnberg war ausverkauft. Bereits die prächtig gestaltete Eintrittskarte barg ein Geheimnis in sich. Sie versprach den Zuschauern: "Maja, Johann und Freunde präsentieren: "Bunter Show-Abend". Oder frei übersetz ins Russische: "Maja, Johann und Freunde schenken eine farbenfrohe Show". Wie bereits bekannt ist, setzt eine Show nicht nur Gesangstücken, sondern auch Choreographie und Solo mit verschiedenen Musikinstrumenten, sowie gewisse Pantomime mit Elementen der Clownerie und vieles mehr voraus. Waren die Organisatoren dieser Vorstellung nicht zu großzügig mit ihren Versprechen?

 

Weiterlesen...






18.12.2016


Bamberger Gärtnertradition als immaterielles Kulturerbe

 

Mitten in der Stadt wachsen in Bamberg Zwiebeln und Lauch, Salat und Kräuter und die Bamberger Hörnla, die schmack-haften Kartoffeln.

Die Bamberger Gärtnerstadt stellt mit ihren innerstädtischen Erwerbsgärten kulturell und städtebaulich eine Besonderheit dar und zählt seit Anfang Dezember gemeinsam mit 33 weiteren Traditionen und Wissensformen sowie zwei "Gute Praxis-Beispielen" zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland.


 

Der innerstädtische Erwerbsgemüseanbau in Bamberg wird von vielfältigen damit verbundenen sozialen, religiösen und korporativen Traditionen der Gärtner begleitet. Diese drücken sich u.a. in Wohnformen, Kleidung und Sprache aus.


Belegbar seit dem 14. Jahrhundert, werden in Bamberg auf fruchtbaren Schwemmsandböden in der klimatisch begünstigten Flussaue Gemüse und Kräuter angebaut und europaweit exportiert. Dazu gehören z.B. verschiedene Salat- und Kohlsorten, Spargel, Rettich, Zwiebeln, Knoblauch, Süßholz, Petersilie und Rote Beete. Diese werden auf dem "Grünen Markt", in Hofläden, Restaurants und nur wenigen Lebensmittelmärkten verkauft. Manche dieser lokalen Sorten sind betriebsspezifische Varietäten, die weltweit singulär sind. Sowohl für die angebauten Sorten sowie für Werkzeuge und deren Anwendung sind Bezeichnungen im lokalen Dialekt üblich.

 

Weiterlesen...

 

 

 

 

08.12.2016


Sprache als Türöffner

Sprachvermittler erhalten den Interkulturellen Preis


Nürnberg - Sprache als Türöffner, Sprache als Schlüssel zur neuen Heimat - Der Interkulturelle Preis des Integrationsrates der Stadt Nürnberg geht in diesem Jahr an die Sprach - und Kulturvermittler des Zentrums Aktiver Bürger (ZAB). Die Jury würdigt damit die wichtige Arbeit, die das Team für die Integration von Zuwanderern leistet.


Die ca. 100 ehrenamtlichen Sprachvermittler begleiten Neuankömmlinge etwa bei Ämtergängen, zum Arzt und zu Elterngesprächen an Schulen. Zudem hilft das Team Einrichtungen, die mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten, solange die Sprache noch eine Barriere darstellt. Allein in diesem Jahr haben die Sprachvermittler 1.000 Stunden freiwilliger Arbeit geleistet. Um es mit einfachen Worten zu sagen: Ohne die ehrenamtlichen Übersetzer geht bei der Integration gar nichts. Die Ehrenamtlichen übersetzen mündlich und schriftlich in insgesamt 30 Sprachen. Da die Helferinnen und Helfer selbst Migrationshintergrund haben, können sie ihre Erfahrungen an die Nürnberger Neubürger weitergeben. Sie sind somit auch Kulturbotschafter, weil sie Werte und Alltagskultur der neuen Heimat vermitteln.

 

Weiterlesen...

 

 

 

 

16.12.2016

 

Mittelfränkischer Bezirkstag beschließt Auszeichnung


Inklusionspreis wird erstmals ausgelobt


Ansbach - Erstmals lobt der Bezirk Mittelfranken einen Inklusionspreis aus, dies beschloss der Bezirkstag einstimmig in seiner Sitzung am 15.12.2016 im Bezirksrathaus. Mit der neu geschaffenen Auszeichnung sollen erstmals 2017 jährlich Maßnahmen, Projekte oder Angebote in Mittelfranken ausgezeichnet werden, welche die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung nachhaltig und konkret verbessern und einen spürbaren Beitrag zur Teilhabe und zur Inklusion leisten.


Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden. Bewerben können sich sowohl Organisationen und Einrichtungen als auch Firmen und Einzelpersonen. Eine Jury mit Bezirkstagspräsident Richard Bartsch an der Spitze, der auch fünf Menschen mit Behinderung angehören sollen, wird eine Vorauswahl treffen und dem Bezirkstag Vorschläge für die Verleihung unterbreiten. Die Bewerbungsfrist beginnt mit dem neuen Kalenderjahr und endet am 31. März 2017.


Weiterlesen...

SOZIAL MEDIA
Vernetzen Sie sich mit uns!

                         Kultur & Bildung

 


 

 RESONANZ Anzeigen 


 

Responsive  Webdesign - Optimierung für alle Endgeräte

 BitKEY Media IT Services  |


 


 

 



  

 



 

 


 

VON KRIPPENDARSTELLUNGEN BIS ZUM PUPPENTHEATER



 

 


 


 >> Zum "BALANCE"- Ausgaben-Archiv


 


 

 



Festakt auf Kaiserburg Nürnberg

Landesgruppe Bayern Landsmannschaft der Deutschen aus Russland feiert 60. Jubiläum - "Ohne Herkunft, keine Zukunft"

 

 


 

 



 


 


"Das Märchen vom Zarewitsch    Chlor" (PDF)



"Das Märchen vom Zarewitsch     Fewej" (PDF)


 

 



 

       POSTKARTENAKTION >>

  


 

     




 

 

              W E T T B E W E R B E 


8. Weltweiter Malwettbewerb "Migrantenkinder malen ihre Welten: Welt(Frieden) im Dialog der Kulturen / МИР В ДИАЛОГЕ КУЛЬТУР" 

 

 

 


 

BALLETT IM DIALOG DER KULTUREN

 

 


 

 


 

 



 




 


 

Internationales Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS"


 

 

"APPLAUS für den Dialog der Kulturen": Unter diesem Jahresmotto findet im Februar und Mai 2018 in der Metropolregion Nürnberg das 3. Internationale Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS" statt. Vielfältige Veranstaltungen, Workshops, Ballett-Masterklassen und Mitmachaktionen begleiten dieses Motto auf Winter- und Sommerausgaben des Festivals und "RESONANZ" ist als Mediapartner wieder mit dabei.


Infos unter: applaus-info.de


 

  



 

 





 

                 D O W N L O A D S  


Interkultureller Kalender (pdf)

 


AUS DEM ARCHIV


 



RESONANZ - Ausgabe 10|2017


 


 

 RESONANZ - Ausgabe 9|2017


 


 

RESONANZ - Ausgabe 8|2017


 


 

RESONANZ - Ausgabe 6|2017


 


 

 RESONANZ - Ausgabe 5|2017

 

 


 

RESONANZ - Ausgabe 3|2017

 

 


 

 RESONANZ - Ausgabe 2|2017