24.04.2018


Kulturzentrum für die Deutschen aus Russland in Nürnberg


Stuttgart - In der Regierungserklärung des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder vom 18. April 2018 vor dem Bayerischen Landtag heißt es: "Auch Vertriebene und Aussiedler bereichern uns mit ihrem kulturellen Erbe. Gerade die Deutschen aus Russland sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Daher gründen wir ein Kulturzentrum für die Deutschen aus Russland in Nürnberg."


(Link zur Regierungserklärung: bayern.de/das-beste-fuer-bayern)


Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland begrüßt die Zusage des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, ein Kulturzentrum für die Deutschen aus Russland in Nürnberg zu schaffen. Damit wird nicht nur eine langjährige Forderung unseres Verbandes erfüllt, sondern auch ein wichtiges und sichtbares Zeichen in Richtung unserer Landsleute in Bayern und darüber hinaus gesetzt. Das Kulturzentrum für die Deutschen aus Russland wird das erste dieser Art in ganz Deutschland sein!


Wir betrachten diese erfreuliche Entwicklung als Ergebnis der langjährigen und intensiven Arbeit des Landesverbandes Bayern unserer Landsmannschaft und als deutliche Wertschätzung der vielfältigen Leistungen der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum durch den Freistaat Bayern.


Dr. Markus Söder ist seit über 20 Jahren Mitglied der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und kennt die Anliegen und Sorgen unserer Landsleute auch aus zahlreichen persönlichen Kontakten.


Mit seinem Amtsantritt als Ministerpräsident wurde in Bayern erstmals das Amt eines Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Vertriebene und Aussiedler geschaffen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe wurde Sylvia Stierstorfer, Mitglied des Bayerischen Landtages, übertragen, die sich als Kümmerin für den genannten Personenkreis versteht und bereits im engen Kontakt mit unserem Verband steht.



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20.04.2018

Ausschreibung Paula-Maurer-Preis 2018


Nürnberg - Der Wettbewerb zum Paula-Maurer-Preis startet zum 13. Mal. Das Amt für Kultur und Freizeit (Kuf) und der Verein zur Förderung innovativer Kulturarbeit e.V. schreiben den Paula-Maurer-Preis für herausragende kulturelle Bildungsprojekte in Kooperation von Kultur und Nürnberger Schulen aus.


Bewerbungsschluss ist der 6. August 2018. Es warten Preisgelder in Höhe von 3.000, 2.000 und 1.500 Euro. Eine unabhängige Jury kürt die Preisträgerprojekte.


Mit dem Paula-Maurer-Preis sollen nicht nur herausragende gemeinsame Projekte von Kultur und Schule ausgezeichnet werden. Engagierten Lehrkräften und Kulturschaffenden will der Preis Mut machen, als Bildungspartner weitere kulturelle Bildungsprojekte auf den Weg zu bringen. Die Auszeichnung würdigt vor allem Bildungsprojekte mit Kulturpartnern an Schulen, die langfristig und nachhaltig wirken.


Kunst und Kultur soll alle Kinder und Jugendlichen erreichen - das ist das Anliegen von Kuf. Das war auch der Hintergrund für die Stifterin Paula Maurer, sich für gleiche Bildungschancen unabhängig von der sozialen Herkunft einzusetzen. Kooperationen von Kultur und Schule erleichtern den Zugang zu Kunst und Kultur und tragen so zur persönlichen Entwicklung sowie zur gesellschaftlichen Teilhabe bei.

 

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ARCHIV


 

  

MIT TANZ GEGEN FREMDENFEINDLICHKEIT

 

 


 Impressionen vom Internationalen Jugend-Tanztalent-Festival

"APPLAUS für die Integration" / Februar 2017


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Applaus, Applaus! Ein taktvoller Beitrag zur Integration 

 

Nürnberg - An talentierten Künstlerinnen und Künstlern herrschte kein Mangel beim Internationalen Jugend-Tanztalent-Festival "APPLAUS für die Integration". Seinen Höhepunkt erreichte das Festival am Samstag, 25. Februar 2017: Beim Wettbewerbskonzert in der Röthenbacher Karl-Diehl-Halle traten 21 Ballettschulen und Tanzvereine aus ganz Deutschland, Tschechien und der Schweiz auf und zeigten einen professionellen Auftritt und internationale Klasse.


125 junge Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 6 bis 25 Jahren stellten beim "APPLAUS für die Integration" ihr Können unter Beweis und haben die Chance genutzt, im Austausch mit Gleichaltrigen und erfahrenen Künstlern und Künstlerinnen ihre Talente weiterzuentwickeln. Zugleich bestand die Möglichkeit für Choreografen, Tanzpädagogen und für das Publikum - darunter eingeladene Flüchtlingsfamilien mit Kindern - sich auszutauschen und zu vernetzen.

 

Das Festival-Wochenende stand neben Tanzwettbewerb auch für die Begegnung und den interkulturellen Austausch. Ein umfangreiches Begleitprogramm umfasste neben offenen Master-Klassen, die Gesprächsrunde "Integration im Tanz" und den Workshop "Zur Stärke durch Ehrenamt" auch eine mobile Kinderbilder-Ausstellung mit Bildern der Teilnehmer des weltweiten Malwettbewerbes "Migrantenkinder malen ihre Welten" und eine mehrsprachige Führung durch die Nürnberger Altstadt.


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06.02.2018


Festakt auf Kaiserburg Nürnberg
Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland feiert 60. Jubiläum - "Ohne Herkunft, keine Zukunft"


Vor 60 Jahren wurde die Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR) gegründet. Gewürdigt wurde dieses Jubiläum am 4. Februar im Rittersaal der Kaiserburg Nürnberg mit einem Festakt, der unter dem Titel "Tradition bewahren, Zukunft gestalten" von der CSU-Landtagsfraktion veranstaltet wurde.


"450 000 Deutsche aus Russland leben und arbeiten in Bayern. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und bereichern unser Leben", betonte Josef Zellmeier, stellvertretender Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, der den Festakt eröffnete.


Per Videobotschaft sprach der Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) der Landesgruppe ein großes Lob aus: "Ihr wisst, ihr habt einen festen Platz in meinem Herzen". Er dankte die Landsmanschaft für ihren wertvollen Beitrag für die Integration und zum sozialen Zusammenhalt.


"Die Deutschen aus Russland sind unsere Landsleute!", sagte der designierte Ministerpräsident. Söder wäre gern beim Festakt im Rittersaal der Kaiserburg Nürnberg dabei gewesen, musste aber in Berlin die Koalitionsverhandlungen unterstützen: "Leider kann ich net dabei sein. Wer ist schuld? Die SPD", so Söder, der seit Jahren Mitglied der Landsmannschaft ist.


Integration der Volksgruppe ist eine Erfolgsgeschichte


Unter den anwesenden Gästen befanden sich ca. 90 Vertreter der Orts- und Kreisgruppen der Landsmannschaft, der Öffentlichkeit, sowie der Jugendorganisation des Verbandes.


Auch Johannes Hintersberger (CSU), Staatssekretär im Bayerischen Arbeits- und Sozialministerium lobte in seiner Rede die Erfolge der landsmannschaftlichen Arbeit und bezeichnete die Integration der Volksgruppe als eine Erfolgsgeschichte.


Mehrere Redner hoben auch hervor, dass die Geschichte der Russlanddeutschen ein Teil der deutschen Geschichte ist und verstärkt in die Öffentlichkeit transportiert werden sollte. Das betonten der bayerische Landesvorsitzende Ewald Oster und der ehemalige Bundesvorsitzende Adolf Fetsch. Auch Waldemar Eisenbraun, der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. regte an, das schwere Schicksal der Russlanddeutschen und anderen Heimatvertriebenen stärker im Geschichtsunterricht zu behandeln.


 

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19.12.2016

 

BUNTER SHOW-ABEND
oder Die Freunde treffen sich mit dem Publikum


Von Michail Koltschinskij (Übersetzung: Inga Esch)


Im Südpunkt Nürnberg verlief mit großem Erfolg ein Konzert russischer und deutscher Künstler


Maja Djanatlieva - eine Sängerin, die an der Musikschule in Nürnberg als Lehrerin tätig ist. Den größten Teil ihres Lebens lebt die Gebürtige Nordkaukasierin in Deutschland, sodass sie sowohl mit der russischen als auch der deutschen Kultur sehr gut vertraut ist. Im Januar dieses Jahres (24.01.2016) gab sie im selben Saal des Südpunkt Nürnberg ihr Solokonzert unter dem Titel "25 Jahre in Deutschland", das durch den Familienclub "Mischpaha" (in diesem Club begann Maja ihre künstlerische Karriere) organisiert wurde. Damals wurden hauptsächlich Lieder sowjetischer Komponisten, russische und jüdische Melodien gespielt, sowie das von ihr komponierte Lied "Jüdisches Glück" mit dem Text von Nikolaj Kotljar, das beim Publikum eine große Resonanz fand.


Das Konzert feierte einen großen Erfolg. Doch blieb danach auch eine gewisse Unzufriedenheit. Auch Maja Djanatlieva selbst, ihr langjähriger Producer und Tonregisseur ihrer Konzerte, Roman Djanatliev, sowie Vorstandsvorsitzende des "Mischpaha", Georgy Khanin, wollten auf der Bühne und im Publikum nicht nur Emigranten aus der ehemaligen UdSSR, sondern auch die einheimische Bevölkerung Nürnbergs sehen. Da hatten sie die Idee – in einem Konzertprogramm russische (besser gesagt – russischsprahige) und deutsche Künstler zu vereinen, um dem russischen und deutschen Publikum die ihm gut bekannten Hits aus verschiedenen Jahrzehnten, geschrieben von Komponisten verschiedener Länder, näher zu bringen.



Nun fand am 26. November das Konzert statt und der Saal von Südpunkt Nürnberg war ausverkauft. Bereits die prächtig gestaltete Eintrittskarte barg ein Geheimnis in sich. Sie versprach den Zuschauern: "Maja, Johann und Freunde präsentieren: "Bunter Show-Abend". Oder frei übersetz ins Russische: "Maja, Johann und Freunde schenken eine farbenfrohe Show". Wie bereits bekannt ist, setzt eine Show nicht nur Gesangstücken, sondern auch Choreographie und Solo mit verschiedenen Musikinstrumenten, sowie gewisse Pantomime mit Elementen der Clownerie und vieles mehr voraus. Waren die Organisatoren dieser Vorstellung nicht zu großzügig mit ihren Versprechen?

 

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APPLAUS in Nürnberg

Dialog der Kulturen: Internationales Tanztalent-Festival für junge Leute

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DIALOG DER KULTUREN IM GROSSFORMAT



 

BALLETT IN DER WELT DER KULTUREN & TRADITIONEN REIST DURCH DIE SCHWEIZ


 

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Ihr APPLAUS-Team